Bahnhof im Kopf.

Es ist ja nichts neues, dass es in meinem Kopf zugeht wie in Berlin aufm Hauptbahnhof. Aber im Moment kommt wohl auch noch der ein oder andere Flughafen mit dazu.

Die Gedanken gehen immer in die gleiche Richtung. Norden.
Aber dann, kurz vor dem eigentlichen Ziel teilen sie sich.
Beide Teile ziehen in die Vergangenheit, nur der eine Teil hat einen viel weiteren Weg zurück zu legen. Doch genau eben der weitere Weg ist es, der mich so verwirrt. Warum nehme ich nich einfach den kürzeren Weg und verweile dann in Erinnerungen?! Da ist das Ziel doch gar nich so weit weg. Nein, meine wirren Gedanken schlagen natürlich den Weg ein der viel weiter zurück führt. Und da ist was am Ende des Weges, was eigentlich schon lange aus meinen Gedanken gestrichen sein sollte. Doch irgendwie hat es sich zurück geschlichen und belagert auch schon wieder teilweise mein Herz. Gar nich gut.
Ich sollte mich auf den kürzeren Weg konzentrieren. Auf den Weg der vielleicht noch nich so kaputt und steinig ist wie der andere, bei dem es nichts mehr zu reparieren gibt. Der kürzere Weg scheint am Ende nämlich noch ein kleines Licht zu haben.

Aber wie soll man das seinem inneren Navigationsgerät beibringen?

~ von Ela am 16. September 2009.

Eine Antwort to “Bahnhof im Kopf.”

  1. oh, das ist na ich sag mal interessant. also wenn ich es richtig interpretiere.
    man kann seinem inneren navi nix beibringen, das macht meist was es will. und das ist nicht immer toll.
    leider kann ich jetzt so gar nichts raten, außer dir noch mal meine therapiestunde anbieten, die ja sowieso noch aussteht.
    wie stehts mit deiner krankheit? kannst du wieder arbeiten?
    :-*

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