.konfus.

Es tauchen Bilder auf, die ich nich sehen will. In meinen Kopf schleichen sich Gedanken, die ich nicht denken will. Mein Herz schlägt in Momenten, in denen es sich vielleicht besser zurück halten sollte. Es gibt Gefühle, die überschäumen und es nur noch schlimmer machen.
Da ist wieder dieses Chaos in mir. Der Wunsch, nach der Perfektion, die man nicht haben kann und für die man trotzdem alles geben würde. Vor meinem inneren Auge ziehen Bilder ihre Kreise, die da nicht sein sollten. Sie zeigen mir Dinge, die ich mir wünsche. Dinge, von denen mir niemand sagen kann ob sie jemals eintreffen. Mein Kopf sagt, ich soll mir nicht so viele Hoffnungen machen. Mein Bauch lacht darüber und kämpft gegen die Vernunft an. Für einen kurzen Moment, wird er auch der Sieger sein aber dann wird er schnell merken, dass es mal wieder nur Einbildung war und das er lieber auf den Kopf hätte hören sollen. Mein Magen dreht sich um, der Schokoladenhunger ist von einer Sekunde auf die andere vergessen. Ich möchte nichts mehr essen. Nichts mehr trinken. Nicht mehr aufstehen. Nur noch da liegen und darauf warten, dass man mich aus dem Ganzen raus holt.
Es fängt wieder von vorne an. Für ein paar Wochen dachte ich, es wäre vorbei. Ich dachte die schwierige Zeit wäre überstanden und es würde etwas Neues auf mich warten. Aber da ist das Gefühl der Wiederholung und eine Wiederholung ist nicht das, was ich mir von einem neuen Anfang erhofft hatte.

Was tun? Es ertragen und darauf hoffen, dass es einen anderen Weg einschlägt? Oder aufgeben? Etwas aufgeben, was man eigentlich nicht aufgeben will weil man es so sehr braucht. Weil man zumindest glaubt, dass man es braucht. Oder weiß man es? Weiß ich es? Weiß ich mit Sicherheit das ich dieses Gefühl brauche auf das ich die ganze Zeit gewartet hab?! Von dem ich dachte, dass es nie wieder kommt! Dieses Gefühl von ein bisschen schweben und glücklich sein. Dieses Gefühl von Geborgenheit und Verständnis. Das Gefühl, dass es da draußen jemanden gibt der einen, auf irgendeine Art und Weise, vollkommen macht.
Brauche ich es wirklich? Oder ist es besser, dieses Gefühl von sich zu stoßen und somit sicher zu gehen, dass es nie wieder eine schlaflose Nacht und nie wieder konfuse Gedanken gibt?

Was bleibt ist der Herzschlag, der versucht die Gedanken weg zu schieben. Der mit aller Kraft beweisen will, dass es richtig ist. Der hofft, dass es sich lohnt zu warten. Der aussetzen wird, wenn die kleine Blase der Hoffnung zerplatzt. Von dem man nicht weiß, ob er sich je wieder fangen wird, sollte es wirklich zu einer Wiederholung kommen.

Verliebt sein – manchmal das Schlimmste was ein Mensch sich antun kann.

~ von Ela am 5. Juni 2009.

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