Und plötzlich fehlt etwas.
Bremen, Samstag 25.04.2009
Es ist ein wunderbares Wetter und ich wunder mich gerade wieder über halbe Fahrräder die man, unter den ganzen anderen absurden Sachen, an der Schlachte zu sehen bekommt. Wir sind auf dem Weg zum ehemaligen Liegeplatz der „Pinguin“. Ich weiß, dass mich da jetzt gähnende Leere erwarten wird aber ich muss ja wissen wie es aussieht wenn da kein „Genuss am Fluss“ mehr das Ufer ziert.
Und noch ein Ziel hab ich: Meine Bank.
Die Bank, die die erste war auf der ich mich in Bremen nieder gelassen hab. Die Bank, die den wunderbaren Ausblick auf die „Pinguin“ hatte. Im Gewühl kann ich sie nicht gleich entdecken. Zu viele Menschen davor, die an diesem Samstag mal wieder versuchen ihre Sachen auf einem äußerst absurden Flohmarkt los zu werden. Ich erwähnte ja bereits die halben Fahrräder. Ich scherze noch und sage, dass ich die Menschen von meinem Platz vertreiben werde, bis ich freie Sicht auf meine Bank habe. Doch dann wird mir eines klar: Es gibt sie nicht mehr!
Man sagte mir schon vorher, dass man einige Bänke an der Schlachte eliminiert hatte aber ich ging nicht davon aus, dass es gerade die erwischt hat. Sie ist weg. Einfach so. Mit meiner „Pinguin“ in die ewigen Jagdgründe gegangen.
Soll ich jetzt auf dem Boden sitzen, wenn ich den Blick auf die Weser genießen will, oder was? Hallo? Bremen? Unglaublich.


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