Zurück gedacht.
Es ist der 16. Februar und wenn ich auf die Uhr schaue, dann zeigt sie mir 11:08 Uhr an und sagt mir damit, dass ich genau heute vor einem Jahr um diese Uhrzeit mit dem Zug in den Bremer Bahnhof eingefahren bin. Die arme Sabi neben mir war bestimmt total genervt von mir weil ich schon seit einer ganzen Stunde nur noch Mist geredet hatte weil ich so tierisch aufgeregt war.
Es war vier Wochen her, dass ich dich zum ersten Mal gesehen hab und seit diesem einen Tag hab ich mich so sehr auf unser Wiedersehen gefreut, dass ich nichts anderes mehr im Kopf hatte. Du warst zu spät am Bahnhof und ich hatte schon Angst du hättest uns vergessen, doch als mein Handy klingelte und dein Name aufleuchtete und du mir nur sagen wolltest, dass wir uns nicht vom Fleck rühren sollten, war alles wieder in bester Ordnung.
Ich erinnere mich an das Frühstück im Bahnhof, als du mir gegenüber gesessen hast und ich jedesmal genau in deine Augen geschaut hab, wenn ich nur den Kopf hob um etwas zu sagen. Du hast uns Bremen von seiner schönsten Seite gezeigt und mir somit klar gemacht, dass ich immer wieder in diese Stadt zurück kommen würde. Egal wann und egal für wie lange. Wir haben an der Schlachte auf der Bank gesessen die ich ab da an als meine Bank bezeichnete, denn da hat alles für mich angefangen. Du hast es zugelassen, dass ich dir näher kam als ich es mir eigentlich gedacht hatte und auch wenn von dir zuerst nichts ausging hab ich doch irgendwie ganz tief drinnen gemerkt, dass es nicht so falsch ist.
Wir haben ein tolles Spiel im Stadion gesehen und ich hab, dank deiner Mitgliedskarte, günstig im Fanshop eingekauft. Wir sind durchs Viertel gelaufen und bei Mc Donalds gelandet. Und je später der Abend wurde, desto mehr drängten sich die Gedanken in meinen Kopf, dass ich noch am gleichen Tag den Zug zurück nehmen musste. Bei unserem letzten Kaffee im „Alex“ musste ich dann einfach die Initiative ergreifen. Es war so ein schönes Gefühl, zu merken, dass es dir genauso geht wie mir. Es war das Größte für mich, am Bahnhof zu hören, was meine Anwesenheit mit deinem Herzen macht. Es war verwirrend, als du am Zugfenster standest, meine Hand gehalten hast und keiner von uns beiden wusste, wann wir uns das nächste Mal wieder sehen.
Es war ein wundervoller Tag, den ich nie vergessen werde. Denn an diesem Tag, hat alles angefangen und auf mich hat das tollste Jahr meines Lebens gewartet. Doch jetzt kann ich dich nur noch vermissen, mit dem Wissen, dass die Gefühle nicht mehr auf Gegenseitigkeit beruhen. Ich wünschte ich könnte die Zeit um genau ein Jahr zurück drehen…

Hey,
ich wollte dir sagen, dass du eine schöne Art zu schreiben hast. Wie du die Dinge in Worte fasst…
Ich würde die Zeit auch gern zurück drehen können…
*liebe Grüße hier lass*
ich muss dem kommentator vor mir recht geben. aber das hatte ich dir ja schon mal vor langer zeit gesagt, als wir noch, na du weißt schon, gemacht haben. treppenhausromanze und so. ich erinnere dich gerne an meine außerordentlich gut berufsberatung
.
…
aber ich weiß nicht, ob es gut ist, wenn du immer nur zurück denkst. klar, die gedanken kommen einfach und sind dann da, aber ich könnte mir vorstellen, dass es dich dann nie ganz loslassen wird.
obwohl, es ist bestimmt gut, wenn du dir das von der seele schreibst, ist ja auch eine art von verarbeitung.
jedenfalls muss ich hier noch mal schreiben, dass mich die nachricht, die ich dir vorhin geschickt hab, selbst total annervt, aber ich kanns leider nicht ändern. aber wir holen das nach, auf jeden fall. und vielleicht ist es ja für dich noch toller mit den 4 menschen und mit mir, wer weiß
die marienkäfer-frau :-*