Wochenende und eine besondere Erfahrung.

Am Freitag war ich wie angekündigt bei Madeleine und wir haben mit Eileen zusammen ein Sit-In abgehalten. Zuerst haben wir uns ne Mario Barth DVD reingezogen und anschließend dann auf den Auftritt von Cindy aus Marzahn gewartet. Den haben Madeleine und ich dann allerdings allein gesehen, da es ja noch eine arbeitende Bevölkerung gibt und die liebe Eileen uns so vorzeitig verlassen musste. Wir haben dann später noch ein bisschen geschwätzt aber haben uns dann doch dazu entschlossen nich mehr weg zu gehen weil wir beide einfach viel zu müde waren. Was kein Wunder ist, wenn man Nacht für Nacht nicht schläft…

Samstag stand dann die Abschiedsparty für Jessy auf dem Plan. Um 18 Uhr musste ich schon da sein. Was sich ein bisschen schwierig gestaltete, da ich ja bis 17:15 Uhr noch den grandiosen Sieg der Bremer über die Bayern genießen musste. *hihi* Es war so schön! Ehrlich gesagt hatte ich mit allem gerechnet aber nicht mit einem 5:2 für die Bremer, bei dem auch noch mein Boro die beiden Bayerntore schießt. Wenn man es so sieht war es ein perfekter Fußballnachmittag und durch meine mutige Wette mit Verena hab ich mir ein dickes Eis verdient, welches ich mir morgen Mittag abholen werde. ^^ Manchmal lohnt es sich eben doch die Klappe aufzureißen.
Aber zurück zur Abschiedsfeier. Um 19 Uhr wurde Jessy dann, nichts ahnend zu uns geführt und brach auch direkt in Freudentränen aus. Die Überraschung war also definitiv gelungen. Es wurde mit Sekt angestoßen, ich bin danach dann aufs Bier umgestiegen und irgendwann fand sich ein Becher Jim Beam-Cola in meiner Hand wieder. Der wurde auch auf wundersame Weiße immer wieder gefüllt und so hatte ich gegen 23 Uhr schon ordentlich die Lampe am brennen. *rofl* Ich bin dann auf Cola umgestiegen um es nich noch schlimmer zu machen und gegen 2 Uhr wollte ich dann den Weg in mein Bett antreten, dass ich mir vorsichtshalber bei Steffi reserviert hatte. Es wäre also maximal 20 Meter bis zum Ziel gewesen aber Steffis Eltern hatten leider, im besoffenen Kopf, alles verriegelt und verrammelt und meine liebe Steffi hatte natürlich keinen Schlüssel dabei. Da kam Freude auf! Mein Kopf stand kurz vorm Platzen und ich wollte nur noch schlafen. Wir haben dann die Steffi kurzerhand bei der Jessy untergebracht, wo aber für mich leider kein Platz mehr war und so bin ich mit dem Auto nach Hause gefahren. *räusper* Ich weiß, ich war unanständig aber Geld fürs Taxi hatte ich keins und ich hatte ja auch seit 3 Stunden nichts mehr getrunken und fühlte mich richtig nüchtern. Es hat ja dann auch geklappt und ich bin unbeschadet zu Hause angekommen. Ich möchte aber an dieser Stelle mal abklären, dass ich das nur im äußersten Notfall mache!
Die Kopfschmerzen haben mich den ganzen Sonntag nich losgelassen und ich war froh, als ich Sonntag abend dann endlich wieder im Bett war. Es war schön aber es war auch heftig und ich sollte mal wieder an meiner Regel festhalten die ich mir selbst aufgestellt hab: Bleib bei einer Sorte Alkohol und dir gehts am nächsten Tag weniger schlecht. Am Freitag gehts dann weiter. Da werd ich mit Madeleine, Steffi, Sarah und Dominik zur Langen Theke tiegern und mir die Lasterbacher rein ziehen. Ich freu mich schon wie ein Schnitzel und hoffe auf gutes Wetter. ^^

Gestern hab ich dann eine Erfahrung der besonderen Art gemacht. Ich war mit Steffi beim Blutspenden, denn ich war ja schon länger nich mehr und ich wollte doch unbedingt mal endlich einen Stempel in meinem Pass haben. Okay, Blutspenden war jetzt nicht so spektakulär, tun ja ein paar tausend Menschen in Deutschland. Was mir da allerdings passiert ist, war sehr neu für mich. Der Arzt, der mir die Nadel gelegt hat, hat mir fast die ganze Vene durchstochen. Zumindest hat es sich so angefühlt. Dabei hab ich schon so riesige Venen, dass sich jeder Arzt immer freut wenn ich meinen Arm frei lege. Aber der hatte es wohl noch nich so ganz drauf. Der Steffi hat er wohl auch ziemlich zugesetzt… Jedenfalls hat es ewig gedauert bis der die Nadel mal vernüftig drin hatte und es hat auch ewig gedauert bis der Beutel sich füllte. Kurz vor Ende der Spende (oh ein Reim ^^) wurde mir auf einmal sehr übel und ich hab gemerkt, dass ich anfange zu schwitzen. Alles was dann kam war irgendwie wie auf Drogen. Die Stimmen der Menschen um mich herum gingen immer weiter weg und ich konnte nichts mehr sehen. Ich hab dann nur noch mitbekommen, wie man mich gefragt hab ob ich ne Cola möchte und wie man mir meinen Puls gefühlt hat und meine Beine hochgelegt hat. Danach war ich dann kurz weggetreten. Ich hatte noch nie Kreislaufprobleme aber jetzt kann ich verstehen warum die Steffi jedesmal wieder Angst hat, dass sie noch Mal umkippt. Es ist keine schöne Erfahrung.
Mir war dann gestern Abend auch noch ein paar mal ziemlich komisch und ich hab wohl auch ein bisschen wirres Zeugs geredet. Meinen Arm konnte ich nich bewegen weil der Einstich echt weh getan hat und ich hab die ganze Nacht nich wirklich geschlafen. Was ziemlich blöd war, denn ich war hundemüde und hatte gehofft, dass ich wenigstens einmal nich zum Nachdenken komme. Heute morgen hat mich dann der Schlag getroffen als ich den Verband am Arm abgemacht hab. Ein blauer Fleck mit dem Durchmesser eines Golfballes und die Schmerzen gehen hoch bis in die Schulter. Die Steffi konnte wohl gestern ihre Querflöte auch gar nich halten weil sie den Arm nich beugen konnte. Eins steht fest… Sollte der Typ mir nochmal unterkommen, dann renn ich. Von dem lass ich mir keine Nadel mehr in meinen Arm stechen.

Heute Abend steht dann mal wieder der DFB Pokal an. Dank Premiere werd ich in den Genuss des Livespiels kommen. Wenigstens etwas auf das man sich freuen kann. Morgen gehts dann mit Madeleine direkt nach unserem tollen Kurs nach Westerburg zur Apotheke unseres Vertrauens und nach meinem königlichen Eis werd ich im Eiltempo nach Hause fahren und mich fertig machen um ins Stadion zu fahren. BVB- Hertha steht auf dem Programm und diesmal muss ich nich auf der Süd stehen. *g* Nein, ich sitze auf der Nordtribüne und werde hoffentlich einen ordentlichen Blick auf Arne haben.
Und Samstag gehts dann schon wieder nach Dortmund. Da meine Eltern nicht da sind, hab ich meiner Schwester schon vor Wochen versprochen, dass ich mir hin fahre. Und eventuell werd ich ja auch noch ne nette Begleitung mitnehmen. ^^ Ganz schön viel Fußball in letzter Zeit. Aber was ich kriegen kann, nehm ich doch gerne mit.

~ von Ela am 23. September 2008.

Eine Antwort to “Wochenende und eine besondere Erfahrung.”

  1. ich hab dich wieder nicht gesehen, aber vorm tv wusste ich auch nicht mehr, wo genau du sitzen würdest. aber nordtribüne hatte ich im kopf und es war nicht falsch. mach dich doch am samstag mal mehr bemerkbar..
    hoffe meine grüße sind angekommen und du hast es zu ihm runter gebrüllt ;) .

    ansonsten hört sich dein wochenende toll an, man muss ja auch nicht immer noch weg gehen. schließlich sind wir ja älter und da kann man nicht immer so wie man will ;) .

    wann bist du denn am samstag in dortmund? bin nämlich auch da, zum fenster putzen und ich könnte auf einen sprung zum stadion kommen, wenn du magst. oder ihr kommt auf einen kaffee zu mir und meiner mama, bestaunt die geputzten fenster *lach* und könnt dann zum spiel…

    schlaf schön!!
    die marienkäfer-frau :-*

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