Gegensätze.

•27. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Ich will verdammt nochmal sauer auf dich sein. Ich will dich verfluchen. Dafür, dass du mir so weh getan hast. Dafür, dass du mir immer noch weh tust. Ich will dich dahin schicken wo der Pfeffer wächst. Ich will dich aus meinen Gedanken streichen. Aus meinem Leben verbannen. Ich will, dass du verschwindest. Ich will dir alles Schlechte wünschen. Ich will, dass es dir genauso geht wie mir. Das man dich fallen lässt, von jetzt auf gleich ohne irgendeine Erklärung.

Aber ich kann nicht sauer auf dich sein. Ich kann dich nicht verfluchen für das was du gemacht hast. Ich kann dich auch nicht aus meinen Gedanken streichen weil du allgegenwärtig bist. Egal wo ich bin, egal was ich tue. Ich kann dich nicht aus meinem Leben verbannen, weil du zu viel von mir weißt, weil ich dich zu sehr in mein Leben gelassen habe. Ich will nicht, dass du verschwindest. Ich will, dass du zurück kommst. Ich will nicht, dass es dir genauso geht wie mir. Denn Menschen die man liebt, egal auf welche Art und Weise, denen wünscht man nicht solche Dinge. Denen wünscht man nur alles Gute. Denen wünscht man, dass sich all ihre Wünsche erfüllen. Ich will nicht, dass man dich fallen lässt. Ich will, dass es dir gut geht. Ich will, dass dich jemand liebt. So wie du es verdient hast.

… und nebenbei werde ich dich weiter vermissen.

Nutella-Schaf.

•19. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Ich warte auf den einen Tag im Herbst an dem die Nachricht kommt, in der steht, dass ich wieder mit dir sprechen kann, in der steht, dass du dich in meinem Leben zurück meldest. Und spätestens wenn es es Frühling wird, werd ich mich wohl damit abfinden, dass der eine Tag im Juli der letzte war, an dem ich was von dir gehört habe.

Gut gegen Nordwind.

•5. Oktober 2009 • 1 Kommentar

„Schreiben sie mir Emmi.
Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen.
Schreiben ist küssen mit dem Kopf.“

Emmi Rothner möchte per Email ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder Emails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher  Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweislichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Ich liebe dieses Buch. Ja, ich liebe es einfach. Und das Warum lässt sich an dieser Stelle auch ganz einfach beantworten: Weil ich mich an etwas erinnert fühle, dass ich selbst ein Jahr lang durchgemacht hab.

Zuerst sind da nur freundschaftliche Gefühle. Man mag diesen Menschen, da am anderen Ende der Leitung. Man mag es wie er schreibt, wie er sich ausdrückt. Man mag seine Art von Humor und man freut sich über jeden, noch so kurzen Satz. Doch irgendwann merkt man, dass man ohne die Nachrichten des anderen nicht mehr kann und auch nicht mehr will. Sie gehören plötzlich um Alltag dazu. Es fehlt etwas, wenn keine Post da ist. Man bekommt die Möglichkeit einen Menschen kennen zu lernen, so wie man ihn wohl nie kennen lernen würde, wenn man ihm durch Zufall in irgendeiner Lokalität begegnet. Man lernt alles an diesem Menschen zu schätzen und es spielt keine Rolle mehr wie er aussieht, wie er spricht, was er anzieht, wie er geht, ob er sich durch die Haare fährt wenn er nervös ist oder was auch immer er sonst tut. Es dreht sich einzig und allein um diesen einen Menschen. Und irgendwann merkt man, dass man für diesen Menschen mehr empfindet als nur Freundschaft. Denn irgendwann entwickelt sich ein Gefühl, was man getrost unter Liebe abspeichern kann. Auch wenn man diesen Menschen noch nie zuvor gesehen hat. Doch was passiert dann wenn man sich trifft? Was, wenn die Erwartungen schlicht und einfach enttäuscht werden?

Genau diese Gedanken machen sich auch Emmi und Leo. Es dauert seine Zeit, bis die beiden sich zu einem Treffen durchringen. Ganz zum Ende des Buches hin, beschließen sie, es einfach zu tun. Eine gute Idee?!

„[...] Mein Gefühl hat den Bildschirm verlassen. Ich glaube, ich liebe dich. [...] Mir ist kalt. Der Nordwind bläst mir entgegen. [...]„

Herbst.

•30. September 2009 • Kommentar schreiben

Seit einer Woche ist nun Herbst und das erinnert mich an eine Aussage, die vor fast drei Monaten getroffen wurde.
Es mag sein, dass sich das gegen Herbst wieder ändert.
Natürlich erwartete ich nicht gleich mit dem offiziellen Herbstanfang eine Erklärung aber es ist Herbst. Seit fast drei Monaten weiß ich nicht, was los ist und vielleicht ändert sich ja gegen Herbst auch gar nichts und es geht so weiter. Vielleicht verläuft es sich im Sand. Vielleicht wissen wir bald nicht mehr wer der jeweils andere überhaupt war.
Es ist immer noch ein Platz in meinem Leben reserviert, der darauf wartet wieder besetzt zu werden.

Bahnhof im Kopf.

•16. September 2009 • 1 Kommentar

Es ist ja nichts neues, dass es in meinem Kopf zugeht wie in Berlin aufm Hauptbahnhof. Aber im Moment kommt wohl auch noch der ein oder andere Flughafen mit dazu.

Die Gedanken gehen immer in die gleiche Richtung. Norden.
Aber dann, kurz vor dem eigentlichen Ziel teilen sie sich.
Beide Teile ziehen in die Vergangenheit, nur der eine Teil hat einen viel weiteren Weg zurück zu legen. Doch genau eben der weitere Weg ist es, der mich so verwirrt. Warum nehme ich nich einfach den kürzeren Weg und verweile dann in Erinnerungen?! Da ist das Ziel doch gar nich so weit weg. Nein, meine wirren Gedanken schlagen natürlich den Weg ein der viel weiter zurück führt. Und da ist was am Ende des Weges, was eigentlich schon lange aus meinen Gedanken gestrichen sein sollte. Doch irgendwie hat es sich zurück geschlichen und belagert auch schon wieder teilweise mein Herz. Gar nich gut.
Ich sollte mich auf den kürzeren Weg konzentrieren. Auf den Weg der vielleicht noch nich so kaputt und steinig ist wie der andere, bei dem es nichts mehr zu reparieren gibt. Der kürzere Weg scheint am Ende nämlich noch ein kleines Licht zu haben.

Aber wie soll man das seinem inneren Navigationsgerät beibringen?

Apothekenalltag.

•13. September 2009 • 1 Kommentar

Der Mann, der genau wusste was er wollte.

Ein Mann betritt die Apotheke, steuert zielgenau auf mich zu und grinst mich an.
Ich hole Luft und will ihn fragen was er möchte, als er mir ins nicht gesagte Wort fällt:
„Einmal Talcid bitte. 20 oder 50? 20 bitte. Was bin ich ihnen schuldig?“
Alles was mir übrig blieb, war blöd zu gucken, ihm die Packung zu reichen und das Geld zu kassieren. Eigentlich wäre es von Vorteil, wenn jeder so genau wüsste was er will. Wäre manchmal wirklich einfacher.

Die Frau, die mit ihrem Körper im Einklang war.

Man stelle sich folgende Situation vor:
Eine kleine, zierliche Frau steht vor dem HV-Tisch und wartet auf die Kollegin die gerade nach hinten verschwunden ist um ihr einen Tee abzufüllen. Meine Wenigkeit hat gerade jemandem die Medikamente über den HV gereicht und brav Auf Wiedersehen gesagt und ist auf dem Weg zurück in die Katakomben. Plötzlich spricht die Dame mich an und bitte mich, ihr doch eine Flasche Umckaloabo zu reichen. Ich frage welche Packungsgröße, sie sagt es ist ihr egal. Ich reiche ihr eine der Flaschen und will schon nach hinten gehen um Bescheid zu sagen, dass die Dame zu dem Tee zusätzlich noch Umckaloabo mitnimmt, als sich komisches vor meinen Augen abspielt. Die Dame nimmt die Flasche, hält diese gegen ihren Oberschenkel, schließt kurz die Augen, stellte die Flasche auf den HV zurück und sagt einfach nur: „Danke. Das kann ich nich mitnehmen.“ Mein Erstaunen über dieses Verhalten muss ich wohl nicht erläutern. Ich grinse also in mich hinein und raune meiner Kollegin noch zu, dass ich ihr unbedingt was erzählen muss als diese wieder nach vorne verschwindet. Kurz darauf ist die Dame gegangen und meine Kollegin kommt mit einem verdutzten Gesicht zurück. Grund: Die Dame bat darum auch erst einmal den Tee an ihren Körper halten zu dürfen und klemmte die Tüte mit den armen Holunderblüten zwischen ihren Oberschenkeln ein. „Der ist gut. Den nehm ich.“, war ihr Fazit.

Was tut man in solch einer Situation? Man guckt erstmal doof, glaubt das es sowas gar nicht geben kann. Merkt aber dann doch recht schnell, dass es gerade vor den eigenen Augen passiert ist und dann kann man sich vor Lachen kaum noch halten.

An solchen Tagen liebe ich meinen Beruf über alles.
Und irgendwann kommt der Tag an dem ich alles zusammen tragen werde, um einen Bestseller zu verfassen.

An manchen Tagen hängt der Himmel voller Wolken.

•3. September 2009 • 1 Kommentar

Manchmal vermiss ich dich mehr, manchmal weniger.
Teilweise glaube ich sogar, dass ich sagen kann, dass ich mich damit abgefunden habe.
Doch an Tagen wie heute, an denen mir Dinge begegnen, die mich auf komische Art und Weise an dich erinnern, da weiß ich ganz genau, dass ich mich nicht damit abgefunden habe.
Da weiß ich, dass ich noch immer auf ein klärendes Gespräch hoffe. Da weiß ich plötzlich, dass ich doch noch weiter warten werde obwohl ich jedem glaubhaft versichere, dass es mir egal ist ob von dir noch was kommt oder nicht. Denn ganz tief drinnen weiß ich, dass es mir nicht egal ist. Das du mir nicht egal bist.
Mancher wird sich fragen warum?! Warum ziehe ich nicht einfach einen Strich unter die ganze Sache und lass es einfach so wie es ist?! Weil du mir wichtig bist. Egal was passiert ist.

.verwirrend.

•30. August 2009 • 1 Kommentar

Auch wenn kein Wort gewechselt und nur ein kurzer Blick getauscht wurde…

Auch wenn ich nicht weiß wie du darüber denkst…

… es war schön dich für ein paar Stunden wieder zu sehen.

Vor der Abreise.

•22. August 2009 • 1 Kommentar

Ein paar klitze kleine Dinge muss ich noch los werden, bevor ich den Weg in den hohen Norden antreten werde. Morgen um 9:14 Uhr geht mein Zug in Siegen und ich frag mich schon den ganzen Tag wie ich überhaupt genug Schlaf finden soll. Schlimm. Jedes Mal wieder das Gleiche. Nervosität, Vorfreude ohne Ende und was kommt hinten bei rum? Nicht viel Gutes. Doch dieses Mal verbring ich den Urlaub ja nich alleine. Die liebe Nori wird mitkommen und wir werden uns eine richtig schöne Woche machen. :)
Doch zunächst muss ich, wie gesagt, noch was los werden.

Die liebe Steffie hat mich ihn ihrem Blog erwähnt und zwar mit einer Auszeichnung (zu erkennen an der rosa Schleife *g*). Ich bin sehr stolz drauf, dass ich sogar die Erste bin, die die Liste anführt. Aus gegebenem Anlass werd ich das wohl aber erst mal gar nich weiterleiten können. Denn eigentlich gibt es nur drei Weblogs die ich regelmäßig verfolge. Ich muss mir wohl noch zwei suchen, so auf die Schnelle. Denn man soll das Ganze ja an fünf Personen weiter leiten. Also werde ich das auch tun. Zwar nicht mehr heute aber ich werde… Oh ja. Ich werde. :D

Und dann, so quasi als kleines wissenswertes Schmankerl zwischdurch, folgendes:

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Das, liebe Leute, nennt sich Durex Play 2 in 1 und stellt ein Massage – und Gleitgel dar.      
Aber findet ihr nicht auch, dass es angebrachter gewesen wäre das Ganze in eine andere Verpackung zu stecken? Wobei… So kann man es wenigstens komplett benutzen und muss die Verpackung nich entsorgen. *g*

Kommentar meines Chefs:
„Was wird das? Machen wir jetzt einen Orion-Shop auf?“

Ich werde jetzt den zweiten Versuch antreten zu schlafen und hoffe, dass es mir gelingt. Und ich hoffe, dass ich weiter schlafen kann, sollte ich heute Nacht hoch schrecken und plötzlich wissen, was in meinem Koffer fehlt. ;)

Ich freu mich auf die kommenden Tage und irgendwie freue ich mich ganz besonders auf morgen, obwohl ich nicht weiß wie es mir nach dieser Begegnung gehen wird, die da auf mich wartet. Ich werde dich sehen und ich weiß nich wie du dich mir gegenüber verhalten wirst. Ich weiß auch nicht wie ich mich dir gegenüber verhalten soll. Ich weiß nur, dass ich mich darauf freue, dich zu sehen. Einfach nur so. Weil du mir immer noch fehlst.

Bremen! Ich komme! :D

P.S.: Rapunzel! Wie du siehst, hab ich es doch nicht direkt ins Bett geschafft. ;)

untitled.

•12. August 2009 • 2 Kommentare

Passiert das alles, damit es mir leichter fällt?

… antworte mir.