.konfus.

•5. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Es tauchen Bilder auf, die ich nich sehen will. In meinen Kopf schleichen sich Gedanken, die ich nicht denken will. Mein Herz schlägt in Momenten, in denen es sich vielleicht besser zurück halten sollte. Es gibt Gefühle, die überschäumen und es nur noch schlimmer machen.
Da ist wieder dieses Chaos in mir. Der Wunsch, nach der Perfektion, die man nicht haben kann und für die man trotzdem alles geben würde. Vor meinem inneren Auge ziehen Bilder ihre Kreise, die da nicht sein sollten. Sie zeigen mir Dinge, die ich mir wünsche. Dinge, von denen mir niemand sagen kann ob sie jemals eintreffen. Mein Kopf sagt, ich soll mir nicht so viele Hoffnungen machen. Mein Bauch lacht darüber und kämpft gegen die Vernunft an. Für einen kurzen Moment, wird er auch der Sieger sein aber dann wird er schnell merken, dass es mal wieder nur Einbildung war und das er lieber auf den Kopf hätte hören sollen. Mein Magen dreht sich um, der Schokoladenhunger ist von einer Sekunde auf die andere vergessen. Ich möchte nichts mehr essen. Nichts mehr trinken. Nicht mehr aufstehen. Nur noch da liegen und darauf warten, dass man mich aus dem Ganzen raus holt.
Es fängt wieder von vorne an. Für ein paar Wochen dachte ich, es wäre vorbei. Ich dachte die schwierige Zeit wäre überstanden und es würde etwas Neues auf mich warten. Aber da ist das Gefühl der Wiederholung und eine Wiederholung ist nicht das, was ich mir von einem neuen Anfang erhofft hatte.

Was tun? Es ertragen und darauf hoffen, dass es einen anderen Weg einschlägt? Oder aufgeben? Etwas aufgeben, was man eigentlich nicht aufgeben will weil man es so sehr braucht. Weil man zumindest glaubt, dass man es braucht. Oder weiß man es? Weiß ich es? Weiß ich mit Sicherheit das ich dieses Gefühl brauche auf das ich die ganze Zeit gewartet hab?! Von dem ich dachte, dass es nie wieder kommt! Dieses Gefühl von ein bisschen schweben und glücklich sein. Dieses Gefühl von Geborgenheit und Verständnis. Das Gefühl, dass es da draußen jemanden gibt der einen, auf irgendeine Art und Weise, vollkommen macht.
Brauche ich es wirklich? Oder ist es besser, dieses Gefühl von sich zu stoßen und somit sicher zu gehen, dass es nie wieder eine schlaflose Nacht und nie wieder konfuse Gedanken gibt?

Was bleibt ist der Herzschlag, der versucht die Gedanken weg zu schieben. Der mit aller Kraft beweisen will, dass es richtig ist. Der hofft, dass es sich lohnt zu warten. Der aussetzen wird, wenn die kleine Blase der Hoffnung zerplatzt. Von dem man nicht weiß, ob er sich je wieder fangen wird, sollte es wirklich zu einer Wiederholung kommen.

Verliebt sein – manchmal das Schlimmste was ein Mensch sich antun kann.

.heldenhaft.

•5. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Superman wird vermisst.
Zuletzt gesehen vor dem Bremer Rathaus.
Vorsicht ist geboten!
Er besitzt die Fähigkeit sich heimlich in Herzen zu schleichen.

Superman

Hinweise zur Person bitte an die Verfasserin des Beitrages.

Sie kann nämlich an nichts anderes mehr denken.

Nikotinentzug – Tag 1.

•20. Mai 2009 • Kommentar schreiben

Ich versuchst mal wieder. Was? Na das Rauchen aufzugeben.
Anstoß dazu war mein neues Weltauto. Das wollte ich rauchfrei halten also hab ich mir gedacht, wenn ich mein Auto rauchfrei halte, dann kann ich das mit mir genauso machen. Gestern Mittag hab ich vor der Arbeit meine letzte Zigarette geraucht und bis jetzt ist noch alles im grünen Bereich.
Die Gedanken an den geliebten Klimmstängel sind da und ich bin auch der festen Überzeugung, dass meine Kopfschmerzen mit dem verweigern von Nikotin zusammen hängen aber da muss ich jetzt durch.
Mit Spannung erwarte ich ob die gruseligen Vorhersagen eintreffen die man überall so liest. Angeblich muss ich irgendwann aggressiv werden, nur noch schlechte Laune haben und fressen wie ein Scheunendrescher. ;) Bis das allerdings eintrifft hab ich hoffentlich noch ein bisschen Zeit. Oder es geht ganz an mir vorbei…

We´ll see. :)

Nicht lustig.

•6. Mai 2009 • Kommentar schreiben

Oder doch? :D

Und plötzlich fehlt etwas.

•6. Mai 2009 • Kommentar schreiben

Bremen, Samstag 25.04.2009

Es ist ein wunderbares Wetter und ich wunder mich gerade wieder über halbe Fahrräder die man, unter den ganzen anderen absurden Sachen, an der Schlachte zu sehen bekommt. Wir sind auf dem Weg zum ehemaligen Liegeplatz der “Pinguin”. Ich weiß, dass mich da jetzt gähnende Leere erwarten wird aber ich muss ja wissen wie es aussieht wenn da kein “Genuss am Fluss” mehr das Ufer ziert.
Und noch ein Ziel hab ich: Meine Bank. :D Die Bank, die die erste war auf der ich mich in Bremen nieder gelassen hab. Die Bank, die den wunderbaren Ausblick auf die “Pinguin” hatte. Im Gewühl kann ich sie nicht gleich entdecken. Zu viele Menschen davor, die an diesem Samstag mal wieder versuchen ihre Sachen auf einem äußerst absurden Flohmarkt los zu werden. Ich erwähnte ja bereits die halben Fahrräder. Ich scherze noch und sage, dass ich die Menschen von meinem Platz vertreiben werde, bis ich freie Sicht auf meine Bank habe. Doch dann wird mir eines klar: Es gibt sie nicht mehr!
Man sagte mir schon vorher, dass man einige Bänke an der Schlachte eliminiert hatte aber ich ging nicht davon aus, dass es gerade die erwischt hat. Sie ist weg. Einfach so. Mit meiner “Pinguin” in die ewigen Jagdgründe gegangen. :( Soll ich jetzt auf dem Boden sitzen, wenn ich den Blick auf die Weser genießen will, oder was? Hallo? Bremen? Unglaublich.

p1050245

Es ist was es ist…

•6. Mai 2009 • Kommentar schreiben

… sagt die Liebe.

Doch was ist es denn jetzt wirklich?
Was ist denn Liebe?

Ist es Liebe, jemanden mehr zu mögen als alle anderen Menschen auf dieser Welt? Ist es Liebe, ständig in Gedanken bei diesem Jemand zu sein um darüber hinaus dann traurig zu werden, weil man nicht dort sein kann wo der Andere gerade ist? Ist es Liebe, sich um Jemanden zu sorgen obwohl er eigentlich alt genug ist um zu wissen was er tun und lassen sollte? Ist es Liebe, wenn man am liebsten alle Zeit der Welt die man hat nur mit einer bestimmten Person verbringen will? Ist es Liebe, wenn einem plötzlich alles andere egal ist? Ist es Liebe, wenn man weiß, dass die Welt unter geht wenn die eine bestimmte Person plötzlich nicht mehr da ist? Was ist es denn? Nur ein Gefühl oder etwas greifbares?
Wer zum Teufel kann mir diesen Mist erklären? Warum ist es so schwer mit Liebe umzugehen, wenn sie doch angeblich das schönste auf der Welt ist? Warum hat man immer nur Ärger mit ihr, obwohl sie doch alles besser machen soll? Warum tut sie einem immer so weh, wenn sie doch eigentlich dazu da ist alle Wunden zu heilen? Versteh einer die Liebe.

Ich tu es nicht. Aber trotzdem erwischt sich mich immer wieder. Selbst nachdem sie ein Loch in mein Herz gerissen hat, von dem ich glaubte, dass es nie wieder verheilen würde. Doch dann kommt jemand daher, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Jemand, der eigentlich mal wieder irgendwie überhaupt nicht zu mir passt. Doch Gegensätze ziehen sich doch an, oder? Und dieser Jemand hat es mit ein paar wenigen Worten und Taten geschafft, dieses Loch in meinem Herzen zu flicken. Auch wenn dort eine Narbe bleiben wird. Für immer.

Warum kann ich also diesem Jemand nicht so gegenüber treten wie er es verdient hat? Warum werde ich zu einem undurchschaubaren Etwas? Warum baue ich solch eine Mauer um mich herum? Warum verkriech ich mich in meinem Schneckenhaus und schaffe es nich eindeutige Signale richtig einzuordnen? Warum aber ist dieser Jemand trotzdem so geduldig mit mir und wartet darauf, dass ich all das ablege? Und wie lange wird der Geduldsfaden halten, bis er beginnt zu reißen?

Um mich herum befindet sich ein Meer voller Fragen, die ich mir selbst nicht beantworten kann. Und mit diesen Fragen lauf ich durch die Gegend und hoffe, dass mir irgendwann die ein oder andere Antwort vor die Füße fällt. Einfach so.

Doch eins weiß ich mit Sicherheit: Jemand hat sich still und heimlich in mein Herz geschlichen. Und ich möchte, dass dieser Jemand dort bleibt und so schnell nicht wieder verschwindet. Ich möchte, dass er sich dort wohl fühlt. Und ich werde mein bestes geben um es ihm dort so gemütlich wie möglich zu machen.

Bremen – Part VI

•26. April 2009 • Kommentar schreiben

Wieder zurück aus der schönsten Stadt der Welt bleibt nur die Erinnerung…
… und ein Sonnenbrand.

Ein Tag, der schneller vorbei war als ich gucken konnte.
Vollgestopft mit Gelegenheiten, die ich einfach so hab verstreichen lassen, weil ich nichts überstürzen wollte obwohl ich mir eigentlich nichts mehr gewünscht hätte.
Warum wird einem das immer erst klar, wenn es definitiv zu spät ist?!

Mal den Mund aufmachen und sagen was man denkt anstatt zu schweigen.
Mal die wirkliche Seite zeigen anstatt zu versuchen mit Sprüchen alles zu überspielen.
Ich hätte es besser wissen müssen und bin doch wieder in alte Muster zurück gefallen.
Zug abgefahren?

Ja. Und zwar pünktlich an allen Zwischenstationen. Unglaublich aber wahr. Zum ersten Mal, nach sechs Besuchen in Bremen.
Aber eben nur der IC der Deutschen Bahn.
Was das Leben betrifft kann ich mir die Frage definitiv nicht selbst beantworten.
Mein Gefühl sagt ja, vielleicht. Aber was sagt die Gegenpartei?!

Zum Schluss bleibt eine Behauptung:
Bremen hat den schönsten Hauptbahnhof der Welt. :)
… und er signalisiert Ankommen und Abschied zugleich.

Bis der Tag gekommen ist, an dem es für immer sein wird.

Noch 15 Nächte.

•10. April 2009 • Kommentar schreiben

… und dann bin ich wieder in Bremen. <3
Fußball gucken und einen ganz lieben Menschen wieder sehen. :)
Eigentlich hatte ich ja für mich beschlossen vor meinem Urlaub im August nicht mehr hin zu fahren, zwecks Abstand gewinnen und solchen Dingen. Da ich mir ja nun aber keine Hoffnung mehr machen brauche und auch gar nicht mehr will, hab ich mein Vorhaben gebrochen und fahr nun doch hin. Zumal ich unbedingt jemanden wieder sehen will, bei dem ich noch einiges gut zu machen hab. ;)

Was das andere “Problem” angeht, kann ich getrost behaupten, dass ich es geschafft hab es zu akzeptieren. Es war nich einfach und die Sache am 24. März hat mich doch nochmal ganz schön aus der Bahn geworfen aber mit der Zeit gings dann und heute kann ich drüber sprechen, ohne das ich gleich ein komisches Gefühl in der Magengegend hab. Was auch damit zusammen hängt, dass sich jemand anderes ganz lieb um mich gekümmert hat und trotz meines, teilweise echt blöden Verhaltens, sich nich wieder abgewendet hat. :-*
Sollte ich also in Bremen meiner Vergangenheit über den Weg laufen, dann werd ich lächeln und mir meinen Teil denken. Aus der Bahn werfen wird es mich zumindest nich.

Frohe Ostern. :)

Neuerdings bist du vergeben.

•24. März 2009 • Kommentar schreiben

Ein einziges Wort schafft es, mich so aus der Bahn zu werfen, dass ich alles anzweifel. Bin ich wirklich so weit einen Schlussstrich zu ziehen und neu anzufangen? Ich dachte es… Und eigentlich weiß ich es auch aber jetzt sitz ich hier und es ist wieder so leer.
Endlich ein Grund, alles von dir zu entsorgen. Deine Briefe, deine E-Mails, deine Fotos… Alles! Alles, was bisher noch hier rum lag. Warum auch immer.
Schon erstaunlich, wie schnell man jemanden aus seinem Leben streichen kann, den man angeblich mal geliebt hat. Den man gebraucht hat und ohne den man keinen Tag mehr sein wollte. Du schaffst es immer wieder mich zu überraschen obwohl ich dachte, dass ich dich kenne. Ein ganzes Jahr lang hast du es nicht geschafft zu mir zu stehen. Bei einer anderen fällt es dir aber sehr leicht, zu zugeben, dass du nicht mehr allein durchs Leben gehst.
Vielleicht war das jetzt der Anstoß für mich endlich aus der Hüfte zu kommen und an wichtigeres zu denken als an das was gewesen ist…

Ich hätte wissen müssen, dass du es nicht bist. Von Anfang an hätte ich es wissen müssen aber bekanntlich macht Liebe ja blind.

Herz vergeben, Herz verschenkt.

•23. März 2009 • Kommentar schreiben

Du hast eingeschlagen wie ein Blitz und etwas möglich gemacht, von dem ich nicht glaubte, dass es so schnell wieder passieren würde.
Schmetterlinge, Dauergrinsen und mit den Gedanken ständig woanders, bei dir.
Aber warum musst du wieder so weit weg sein. :(